| Beienrode
bei Königslutter
Beienrode ist ein Stadtteil von
Königslutter und liegt an dem Höhenzug Elm, der sich südlich von
Königslutter erstreckt.
Mit Nähe zum Naturpark Elm-Lappwald
liegt Beienrode in einer landwirtschaftlich sehr reizvollen Gegend.
Daneben beheimatet das Naturschutzgebiet "Lutterlandbruch"
als zusammenhängendes Feuchtgebiet eine vielfältige Pflanzen- und
Tierwelt. Typisch für diese Landschaft sind die vielen Rotbuchen
und Heckenwege sowie die besondere Bauweise mit
Buntsandstein.

Königslutter ist 5 km von Beienrode entfernt. Die nächsten größeren Städte sind Braunschweig etwa
25 km westlich, Wolfsburg etwa 22 km nördlich und die Kreisstadt Helmstedt liegt etwa
13 km östlich.
Bis zur Autobahn A2 (Köln - Berlin) sind es 4 km.
Beienrode ist sehr ländlich-idyllisch. Im Ort gibt es einen Kindergarten,
Schulen wie auch Einkaufsmöglichkeiten befinden sich im
nahegelegenen Uhry und in Königslutter.
Im ehemalige Rittergut ist die Stiftung "Haus der
helfenden Hände" ein Altenheim und Tagungseinrichtung der
evangelischen Stiftung Neuerkerode beheimatet.
Historisch gesehen ist Beienrode sehr interessant:
Beienrode wurde schon im Jahre 980 urkundlich erwähnt, als Otto II dem
Grafen Mamencho das Landgut erbrechtlich schenkte.
Die barocke Gutsanlage wurde zwischen 1738 bis 1740 von
Georg Philip von Veltheim am Ufer der Schunter auf den wahrscheinlichen
Resten einer Wasserburg der Templer errichtet.
| Gegenüber dem Haupteingang des Rittergutes befindet sich eine evangelische
Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Die Statue "Maria mit
Kind", eine sehr schöne braunschweiger Arbeit erstand unter
dem Einfluss des Meisters Hans Witten im 16. Jahrhundert. |
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Durch den Kalibergbau erfuhr Beienrode bis 1910 eine
Bautätigkeit wie man sie nur von Industriebezirken kennt. Das Bergwerk
war einst begehrter Arbeitsplatz für viele Menschen aus Königslutter und
Umgebung. Bereits 1926 wurde der Kaliabbau eingestellt. Während des
Krieges wurden die Schachtanlagen als Lager für kriegswichtiges Material
genutzt. 1966 wurden die Fördertürme gesprengt, die bis dahin trocken
gehaltenen Schachtanlagen geflutet und die Schachteingänge verschlossen. Die liebevoll erhaltenen typischen Tagelohnhäuser aus
dem 18. Jahrhundert erinnern noch an diese Zeit.
Beienrode ist kein hektischer Ort.
Die landwirtschaftliche Prägung und die umliegenden Naherholungs- und
Landschaftsschutzgebiete versprechen Ruhe und Wohlbefinden fern ab der
Hektik.
Schnell wieder mittendrin
Durch die nur 4 km entfernte Autobahn A2 sind Sie äußerst mobil.
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